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	<title>Über Cannabis Archives - diehanfapotheke</title>
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	<item>
		<title>Sativa, Indica, Hybride und Cannabis Ruderalis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 17:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis als Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sativa, Indica, Hybride und Cannabis Ruderalis</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="350" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_3781-Photoroom.png" alt="" class="wp-image-14756" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_3781-Photoroom.png 900w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_3781-Photoroom-300x117.png 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_3781-Photoroom-768x299.png 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_3781-Photoroom-600x233.png 600w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Eigenschaften und Unterschiede</strong></h2>



<p>Auf der Suche nach der „richtigen“ medizinischen Cannabissorte treffen Suchende immer wieder auf die Einteilung in Sativa-, Indica- und hybride Cannabisblüten. Diese Einteilung ist mittlerweile umstritten. Durch Kreuzungen, zufälliger und gezielter Art, sind nahezu alle auf dem medizinischen Markt erhältlichen Sorten, Hybride. Die ursprünglich durch ihre geographischen Gegebenheiten aufgestellte Einteilung und Zuordnung, kann heute, durch Verbesserung von Labor- und Analyseverfahren, deutlich feiner differenziert werden. Die Angaben der Hersteller zu Cannabinoiden und die Veröffentlichungen der Terpenprofile bieten gezieltere und Symptomorientierte Auswahlparameter.</p>



<p>Trotzdem basieren die verfügbaren Cannabisblüten auf Sativa, Indica, und Cannabis Ruderalis- Sorten. Jede dieser Arten hatte ursprünglich, als Landrasse, ihre eigenen Merkmale. Diese erstrecken sich auf geographische, historische und Inhaltsstoff-Ebenen. Durch zufällige und gewollte Kreuzungen der Genetiken, unter anderem auf der Suche nach potenteren Sorten, entstanden unzählige Hybride Sorten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Cannabis Sativa</strong></h2>



<p><strong>Ursprung, Wachstum und Wuchsform:</strong><br>Cannabis Sativa stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Diese Genetiken zeichnen sich durch ihre hohe Wuchshöhe aus, oft über zwei Meter, mit schlanken Stielen und langen, schmalen Blättern. Die Blütenstände sind langgestreckt und luftig, was zu einem höheren Blütenertrag führen kann.</p>



<p><strong>Potenzielle Wirkung:</strong><br>Cannabis Sativa-Sorten werden oft mit anregenden und euphorisierenden Effekten in Verbindung gebracht. Sie können dazu beitragen, die Stimmung zu heben und die Kreativität zu fördern. Sie werden oft tagsüber konsumiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Bekannte medizinische Sativa- dominante Sorten:</strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/cannamedical-sativa-classic-nm-amsterdam-amnesia/">AMSTERDAM AMNESIA:</a></strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="205" height="267" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Amnesia_Haze-removebg-preview.png" alt="Amsterdam Amnesia" class="wp-image-14592" style="width:125px;height:auto"/></figure>
</div>


<p>Amsterdam Amnesia ist ein äußerst potenter Sativa-dominanter Hybrid mit Wurzeln in der klassischen Amnesia Haze, einer Ikone der Amsterdamer Cannabisszene. Sie präsentiert sich durchdringend und stechend im Aroma und Geschmack. Sie ist deutlich erkennbar als klassische Haze mit frischen, zitrus-dominierten Noten. Die aufdringlich grünen Knospen sind von kompakter Struktur, reich an funkelnden Trichomen und auffälligen, orangefarbenen Stigmen. Amsterdam Amnesia erzeugt eine intensive und langanhaltende Wirkung. Sie kann geistige und körperliche Effekte hervorrufen kann.</p>



<p><strong>Terpene:</strong> Linalool, D-Limonen, Beta-Caryophyllen, Beta-Myrcen, Beta-Pinen, Alpha-Humulen</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/tilray-22-spotlight-porto/">Island Sweet Skunk</a>: </strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="160" height="143" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Island-Sweet-Skunk-removebg-preview.png" alt="Island Sweet Skunk" class="wp-image-14595"/></figure>
</div>


<p>Island Sweet Skunk ist eine Sativa-dominante Cannabis-Sorte, die für ihr starkes Aroma und ihre anregenden Eigenschaften bekannt ist. Diese Sorte stammt ursprünglich von Vancouver Island in Kanada und zeichnet sich durch ihre lebhaften grünen Blüten mit leuchtend orangefarbenen Haaren aus. Island Sweet Skunk hat einen fruchtigen und süßen Duft, der oft an tropische Früchte erinnert. Der Geschmack ist ebenfalls fruchtig und kann Noten von Zitrusfrüchten und süßen Gewürzen aufweisen. Island Sweet Skunk wird häufig als energetisierend und erhebend beschrieben. Die Sorte kann eine euphorische Stimmung hervorrufen und Kreativität sowie soziale Interaktionen fördern. Sie eignet sich gut für den Einsatz tagsüber oder in sozialen Situationen.</p>



<p><em>Terpene</em><strong>:</strong> β-Caryophyllen,Terpinolen, α-Pinen, Nerolidol, α-Bisabolol,α-Humulen,β-Pinen,β-Myrcen</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Jack Herer:</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="190" height="140" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Jack-Herer.pdf-removebg-preview.png" alt="Jack Herer" class="wp-image-14596"/></figure>
</div>


<p>Jack Herer ist eine der bekanntesten und am meisten geschätzten Cannabissorten, die nach dem berühmten Cannabisaktivisten und Autor Jack Herer benannt wurde, der für seine Arbeit zur Legalisierung von Cannabis und für das Buch „The Emperor Wears No Clothes“ bekannt ist. Hier sind einige wichtige Informationen über Jack Herer. Jack Herer hat ein charakteristisches Aroma, das oft als würzig, erdig und leicht süß beschrieben wird. Es gibt auch Zitrusnoten, die an Limette oder Orange erinnern. wird häufig als energetisierend und erhebend beschrieben. Viele Nutzer berichten von einem klaren Kopfgefühl, das Kreativität und Produktivität fördert. Die Sorte kann auch eine euphorische Stimmung hervorrufen. Aufgrund ihrer stimmungsaufhellenden Eigenschaften wird sie oft zur Behandlung von Stress, Angstzuständen und Depressionen eingesetzt. Einige Nutzer berichten auch von einer leichten Schmerzlinderung.</p>



<p><em>Terpene: β-Myrcen, α-Pinen, Nerolidol, β-Caryophyllen, β-Pinen, α-Humulen, α-Bisabolol, Limonen, Linalool</em></p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Cannabis Indica</strong></h3>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Ursprung, Wachstum und Wuchsform:</strong></h2>



<p>Indica-Sorten stammen ursprünglich aus den Regionen des Hindukusch-Gebirges in Zentralasien und sind bekannt für ihre entspannende und beruhigende Wirkung auf den Körper. Diese Sorten wachsen normalerweise in kühleren Klimazonen mit kurzen Sommerzeiten.</p>



<p>Die Wuchsform von Cannabis Indica-Pflanzen ist im Allgemeinen kompakt und buschig. Sie haben breite Blätter im Vergleich zu Sativa-Pflanzen und wachsen eher in die Breite als in die Höhe. Indica-Pflanzen erreichen normalerweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern, können aber je nach Sorte variieren.</p>



<p>Die Blätter von Cannabis Indica sind breit und dick im Vergleich zu den schmalen Blättern von Sativa-Pflanzen. Die Blütenstände sind dicht und kompakt, was zu einem höheren Blütenertrag führt. Indica-Sorten haben auch eine kürzere Blütezeit im Vergleich zu Sativa-Sorten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Potenzielle Wirkung:</strong></h2>



<p>Die potenzielle Wirkung von Cannabis Indica wird oft als entspannend, beruhigend und körperlich beschrieben. Indica-Sorten werden häufig zur Linderung von Schlaflosigkeit, Schmerzen, Muskelkrämpfen und Stress eingesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>bekannte medizinische Indica-dominante Sorten sind:</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/tilray-22-2/"><strong>Master Kush:</strong> </a></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="185" height="130" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Master-Kush.png" alt="Master Kush" class="wp-image-14630"/></figure>
</div>


<p>Mit fruchtigem Aroma und entspannender Wirkung ist diese Sorte sehr bekannt. Master Kush ist eine Cannabissorte, die für ihre entspannenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt ist. Sie gehört zur Kategorie der Indica-dominanten Sorten und hat ihren Ursprung in den Niederlanden. Master Kush hat ein erdiges, würziges Aroma mit einem Hauch von Zitrusfrüchten. Der Geschmack kann ebenfalls erdig sein, oft mit süßen und würzigen Noten.</p>



<p><em>Terpene: ß-Caryophyllen, Nerolidol, α-Bisabolol, Limonen, ß-Myrcen, α-Humulen, Linalool</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/imc-cannabis-flos-20-1-hk/">Hindu Kush:</a></strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="487" height="730" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-19-at-19-22-03-Afghani-Kush.jpg-WEBP-Grafik-667-×-1000-Pixel-Skaliert-71.png" alt="Hindu Kush" class="wp-image-14631" style="width:106px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-19-at-19-22-03-Afghani-Kush.jpg-WEBP-Grafik-667-×-1000-Pixel-Skaliert-71.png 487w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Screenshot-2024-09-19-at-19-22-03-Afghani-Kush.jpg-WEBP-Grafik-667-×-1000-Pixel-Skaliert-71-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px" /></figure>
</div>


<p>Hindu Kush ist eine bekannte Cannabissorte, die ihren Ursprung in den Gebirgen Afghanistans hat. Diese Sorte gehört zur Familie der Indica und ist für ihre entspannenden und beruhigenden Wirkungen bekannt. Hindu Kush hat typischerweise einen erdigen, würzigen Geschmack und ein starkes Aroma. Sie wird oft für medizinische Zwecke verwendet, um Schmerzen zu lindern, Stress abzubauen und Schlaflosigkeit zu behandeln. Die Pflanze selbst ist robust und widerstandsfähig, was sie ideal für den Anbau in rauen Klimazonen macht. Hindu Kush hat auch eine relativ kurze Blütezeit, was sie bei Züchtern beliebt macht.</p>



<p><em>Terpene: Beta-Caryophyllen, Beta-Myrcen, Alpha-Pinen, Alpha-Humulen, Ocimen, Linalool</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/pedanios-24-1-lac-ca/">LA Confidential</a>:</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="180" height="146" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/LAC.png" alt="LA Confidential" class="wp-image-14632" style="width:144px;height:auto"/></figure>
</div>


<p>LA Confidential ist eine Indica-dominante Hybridsorte, die aus einer Kreuzung von Afghani und einer weiteren Indica-Sorte (oft als LA Kush bezeichnet) hervorgegangen ist. Diese genetische Basis verleiht ihr ihre charakteristischen Eigenschaften. Die Sorte wurde in Los Angeles entwickelt und hat sich schnell einen Namen gemacht, insbesondere in der kalifornischen Cannabisgemeinschaft. Sie hat ein reichhaltiges, erdiges Aroma mit süßen und würzigen Noten. Oft werden auch holzige und leicht harzige Düfte wahrgenommen. Der Geschmack ist ähnlich wie das Aroma – erdig und süßlich mit einem Hauch von Kiefer oder Zeder. LA Confidential wird für die stark entspannenden Effekte geschätzt. Viele Nutzer berichten von einem Gefühl Entspannung. Das betrifft sowohl den Körper als auch den Geist . Sie kann helfen, Stress abzubauen und Schlaflosigkeit zu bekämpfen. Aufgrund ihrer beruhigenden Eigenschaften wird sie oft zur Behandlung von Angstzuständen, chronischen Schmerzen, Schlafstörungen und anderen stressbedingten Beschwerden eingesetzt.</p>



<p><em>Terpene:</em> <em>β-Myrcen, α-Pinen, Limonen, β-Pinen, Nerolidol</em></p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Cannabis Ruderalis:</strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Herkunft:</strong></h2>



<p> Cannabis Ruderalis ist eine weniger bekannte Art der Cannabispflanze, die ursprünglich in Zentralasien und Nord- Osteuropa vorkommt. Diese Sorte hat sich an raue klimatische Bedingungen angepasst und ist bekannt für ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Wirkung und Inhaltsstoffe</strong>: </h2>



<p>Im Vergleich zu den bekannteren Sorten Cannabis Sativa und Cannabis Indica hat Ruderalis in der Regel einen niedrigeren Gehalt an THC. Das bedeutet, dass die psychoaktiven Effekte weniger ausgeprägt sind. Die Pflanze enthält oft höhere Mengen an CBD. Die Wirkungen von Ruderalis können entspannend und beruhigend sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Besonderheiten</strong>:</h2>



<p>Eine der herausragendsten Eigenschaften von Cannabis Ruderalis ist die kurze Blütezeit. Diese Pflanzen blühen unabhängig von der Lichtdauer, was als Autoflowering bezeichnet wird. Die Pflanze geht nach einer bestimmten Wachstumszeit automatisch in die Blühphase. Es ist keine Änderung des Lichtzyklus erforderlich. Diese Eigenschaft macht Ruderalis besonders attraktiv für Züchter. Da diese Pflanzen schneller wachsen und weniger anfällig für Lichtschwankungen sind, können Züchter mehrere Ernten pro Jahr erzielen. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung des Anbauraums und eine schnellere Verfügbarkeit von Erzeugnissen. Zudem können Züchter Ruderalis mit anderen Sorten kreuzen, um neue Hybriden zu schaffen, die sowohl die Autoflowering-Eigenschaften als auch die gewünschten Wirkungen von Sativa oder Indica kombinieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hybride</strong></h3>



<p>Hybrid-Sorten sind eine Kreuzung aus Cannabis Sativa und Cannabis Indica.&nbsp; Daher können sie eine eine Vielzahl von Eigenschaften aufweisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Ursprung, Wachstum und Wuchsform:</strong></h2>



<p>Cannabis Hybrid-Sorten entstehen durch die Kreuzung von Cannabis Sativa- und Cannabis Indica-Pflanzen, um die gewünschten Eigenschaften zu kombinieren. Diese Sorten variieren in Bezug auf Aussehen, Höhe, Blattform und Blütenertrag. Soe weisen Merkmale beider Eltern auf. Die Wuchshöhe kann je nach spezifischer Sorte variieren. Genauso verhält es sich mit der Blattform und der Struktur der Blütenstände.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Potenzielle Wirkung:</strong></h2>



<p>Die potenzielle Wirkung von Cannabis Hybrid-Sorten kann je nach genetischer Zusammensetzung variieren. Sie weisen Merkmale von Sativa und von Indica und können eine breite Palette von Effekten bieten. Einige Hybrid-Sorten werden als ausgewogen angesehen. Sie können entspannende und anregende Eigenschaften haben. Andere Hybride können sich eher in Richtung einer der Elternarten neigen und entsprechend entweder beruhigend oder anregend wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Bekannte medizinische Hybrid- Sorten:</h2>



<p>Es gibt viele potente und bekannte Cannabis Hybrid-Sorten auf dem medizinische Markt. Einige der berühmtesten Sorten sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/aphria-medium-7/">White Widow</a></strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-1024x1024.png" alt="White Widow" class="wp-image-14675" style="width:175px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-1024x1024.png 1024w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-300x300.png 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-150x150.png 150w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-768x768.png 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom-600x600.png 600w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/White-Widow-Photoroom.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>White Widow ist eine Hybrid-Sorte, die aus einer Kreuzung von einer brasilianischen Sativa und einer indischen Indica stammt. Diese Kombination verleiht ihr anregende und entspannende Eigenschaften. Die Sorte wurde in den 1990er Jahren in den Niederlanden entwickelt und hat sich schnell zu einer der beliebtesten Sorten unter Cannabisliebhabern entwickelt. White Widow hat ein charakteristisches Aroma, das oft als erdig, würzig und leicht süß beschrieben wird. Es gibt auch frische, zitrusartige Noten, die dem Geruch eine angenehme Komplexität verleihen. Der Geschmack ist ähnlich wie das Aroma – erdig und mit einem Hauch von Zitrusfrüchten und einem leicht harzigen Abgang. White Widow ist bekannt für ihre ausgewogene Wirkung. Viele Nutzer berichten von einem euphorischen, kreativen Hochgefühl, das gleichzeitig entspannend wirkt. Sie kann den Geist anregen und  körperliche Entspannung bieten. White Widow wird häufig zur Behandlung von Stress, Angstzuständen, Depressionen und chronischen Schmerzen eingesetzt.</p>



<p><em>Terpene: Myrcen, α-Pinen, β-Caryophyllen, β-Pinen, α-Caryophyllen</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="255" height="280" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/Gorilla_Skittles.png" alt="Gorilla Zkittlez" class="wp-image-14673" style="width:128px;height:auto"/></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/cannamedical-hybrid-classic-nm-gorilla-zkittlez/">Gorilla ZKittlez</a></strong></h3>



<p>Gorilla Zkittlez ist eine Kreuzung aus Gorilla Glue (auch bekannt als GG4) und Zkittlez. Diese Kombination vereint die starken, harzigen Eigenschaften von Gorilla Glue mit dem fruchtigen, süßen Profil von Zkittlez. Die Sorte wurde von verschiedenen Züchtern entwickelt. Gorilla Zkittlez hat ein intensives Aroma, das oft als süß, fruchtig und tropisch beschrieben wird. Es gibt auch erdige und würzige Untertöne, die das Gesamtprofil abrunden. Der Geschmack ist reichhaltig und süßlich, mit deutlichen Noten von Früchten wie Beeren und Zitrusfrüchten. Viele Nutzer schätzen den angenehmen Nachgeschmack, der beim Rauchen oder Verdampfen bleibt. Gorilla Zkittlez bietet eine ausgewogene Wirkung. Sie kann entspannend und euphorisierend sein kann. Nutzer berichten häufig von einem starken Gefühl der Entspannung, gepaart mit einem kreativen Hochgefühl. Sie wird sie oft zur Linderung von Stress, Angstzuständen und Schmerzen eingesetzt. Einige Nutzer verwenden sie auch zur Unterstützung bei Schlafstörungen.</p>



<p><em>Terpene: Linalool, D-Limonen, Beta-Myrcen, Caryophyllen, Beta-Pinen, Humulen</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://diehanfapotheke.de/produkt/khiron-1-14/">God Bud</a></strong> </h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="180" height="146" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/09/God-Bud.png" alt="God Bud" class="wp-image-14674" style="width:157px;height:auto"/></figure>
</div>


<p>God Bud ist eine Hybridsorte, die aus einer Kreuzung von Hawaiianischer Sativa, Afghani und einer weiteren Indica-Sorte entstanden ist. Diese genetische Mischung verleiht der Sorte ihre charakteristischen Eigenschaften. Sie wurde ursprünglich in Kanada gezüchtet und hat sich etabliert. God Bud hat ein intensives Aroma, das oft als süßlich, fruchtig und blumig beschrieben wird. Es gibt auch erdige und würzige Noten, die dem Geruch Tiefe verleihen. Der Geschmack ist reichhaltig und süß, mit deutlichen Noten von Beeren und tropischen Früchten. God Bud ist bekannt für ihre stark entspannenden Effekte. Nutzer berichten häufig von einem tiefen Gefühl der Ruhe und Entspannung. Diese Sorte kann helfen, Stress abzubauen und ein Gefühl des Wohlbefindens zu fördern. Aufgrund ihrer beruhigenden Eigenschaften wird sie oft zur Behandlung von Schlafstörungen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen und anderen stressbedingten Beschwerden eingesetzt.</p>



<p><em>Terpene: Beta-Caryophyllen, Alpha-Humulen, Nerolidol, Beta-Myrcen</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Beachte!</h3>



<p class="has-medium-font-size">Die blosse Unterscheidung zwischen Sativa, Indica, Hybrid und Cannabis Ruderalis ist nicht immer einfach. Viele der moderne Sorten sind Kreuzungen. Bei der Auswahl einer Cannabis-Sorte für medizinische Zwecke ist es ratsam, sich auf die spezifischen Symptome oder Beschwerden zu konzentrieren, die behandelt werden sollen und sich mit den <a href="https://diehanfapotheke.de/wp-admin/post.php?post=14057&amp;action=edit">Terpenprofil</a> der Cannabisblüten zu befassen. </p>



<p class="has-medium-font-size">Kontaktiere uns gerne für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung. Wir freuen uns darauf, Dir zu helfen!</p>



<p class="has-small-font-size">Die Texte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationswecken. Sie sind nicht als Ersatz für medizinische Diagnosen gedacht und können nicht als medizinischer Rat oder empfohlene Behandlung angesehen werden. Diese Website unterstützt oder befürwortet weder den legalen noch den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln und psychotropen Substanzen, noch die Begehung anderer illegaler Aktivitäten.</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Flavonoide, vielseitige Helfer der Pflanzenwelt</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/flavonoide-die-vielseitigen-helfer-der-pflanzenwelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis als Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind Flavonoide? Flavonoide sind eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die in Pflanzen vorkommen, somit auch in Cannabis. Sie sind für die Farbe, den Geschmack und den Geruch von Pflanzen mitverantwortlich und bieten verschiedene pharmakologische Eigenschaften. Diese Moleküle erfüllen jedoch nicht nur ästhetische Zwecke, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Überlebenskampf der Pflanzen. UV-Schutz: [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Was sind Flavonoide?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-14348" style="width:469px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-300x200.jpg 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-768x512.jpg 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/glen-carrie-IsK3BeLHobg-unsplash-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Flavonoide sind eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die in Pflanzen vorkommen, somit auch in Cannabis. Sie sind für die Farbe, den Geschmack und den Geruch von Pflanzen mitverantwortlich und bieten verschiedene pharmakologische Eigenschaften. Diese Moleküle erfüllen jedoch nicht nur ästhetische Zwecke, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Überlebenskampf der Pflanzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>UV-Schutz:</strong></h2>



<p>Flavonoide dienen als natürlicher Sonnenschutz für Pflanzen. Sie absorbieren UV-Strahlung und schützen somit vor schädlichen Einflüssen der Sonne.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Farbstoffe:</strong></h2>



<p>Die bunten Farben von Blumen, Früchten und Gemüse werden oft von Flavonoiden erzeugt. Dies zieht bestäubende Insekten an und fördert somit die Fortpflanzung der Pflanze.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Abwehr gegen Pathogene:</strong></h2>



<p>Flavonoide haben antimikrobielle Eigenschaften, die Pflanzen vor schädlichen Bakterien, Viren und Pilzen schützen. Sie stärken die Abwehrkräfte der Pflanze gegenüber Krankheitserregern.</p>



<p>Flavonoide kommen in einer Vielzahl von Pflanzen vor, einige Pflanzen sind besonders reich an diesen sekundären Pflanzenstoffen. Zu den Pflanzen, die besonders viel Flavonoide enthalten, gehören:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zitrusfrüchte:</strong> Orangen, Zitronen, Grapefruits und Limetten sind reich an Flavonoiden wie Hesperidin und Naringenin.</li>



<li><strong>Beeren:</strong> Beeren wie Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren enthalten eine Vielzahl von Flavonoiden wie Anthocyane und Quercetin.</li>



<li><strong>Trauben: </strong>Trauben enthalten Flavonoide wie Resveratrol, das für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt ist.</li>



<li><strong>Grünes Gemüse:</strong> Grünkohl, Spinat und Brokkoli sind reich an Flavonoiden wie Kaempferol und Luteolin.</li>



<li><strong>Tee:</strong> Grüner Tee und schwarzer Tee enthalten Flavonoide wie Epigallocatechingallat (EGCG) und Theaflavine.</li>



<li><strong>Rotwein:</strong> Rotwein enthält Flavonoide wie Quercetin und Resveratrol, die für ihre gesundheitlichen Vorteile bekannt sind.</li>
</ol>



<p>Diese Pflanzen können eine wichtige Quelle für Flavonoide in der Ernährung sein und dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken und das Risiko von chronischen Krankheiten zu verringern.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Flavonoide in der Cannabispflanze:</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-14351" style="width:619px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-1024x683.jpg 1024w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-300x200.jpg 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-768x512.jpg 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-1536x1024.jpg 1536w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-2048x1365.jpg 2048w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/esteban-lopez-t9jQie6cUhg-unsplash2-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Die exakte Anzahl der Flavonoide in Cannabis ist Gegenstand laufender Forschung, doch es wird angenommen, dass Dutzende dieser Verbindungen vorhanden sind. Zur Vereinfachung werden Cannabis-Flavonoide aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeit in Familiengruppen kategorisiert. Im Folgenden sind die sechs Hauptgruppen von Cannabis-Flavonoiden aufgeführt, wobei jede Gruppe eine Vielzahl individueller Verbindungen umfassen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Hauptgruppen der Cannabis- Flavonoide</h2>



<p><strong>Flavonoide:</strong> Diese Verbindungen haben antioxidative, entzündungshemmende und antivirale Eigenschaften. Sie können das Immunsystem stärken, das Herz-Kreislauf-System schützen und das Risiko von Krebserkrankungen reduzieren.</p>



<p><strong>Flavone:</strong> Flavone sind eine Untergruppe der Flavonoide und haben ähnliche gesundheitliche Vorteile wie ihre Verwandten. Sie können entzündungshemmend wirken und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.</p>



<p><strong>Anthoxanthine:</strong> Diese Verbindungen sind farblos oder blassgelb und kommen in vielen Pflanzen vor. Sie haben antioxidative Eigenschaften und können zur Gesundheit des Herzens beitragen.</p>



<p><strong>Flavanone:</strong> Flavanone sind eine weitere Untergruppe der Flavonoide mit starken antioxidativen Eigenschaften. Sie können Entzündungen reduzieren und das Immunsystem stärken.</p>



<p><strong>Isoflavonoide:</strong> Diese Verbindungen kommen hauptsächlich in Hülsenfrüchten vor und haben östrogenähnliche Wirkungen im Körper. Sie können bei hormonellen Ungleichgewichten helfen und das Risiko von Brustkrebs reduzieren.</p>



<p><strong>Chalkone:</strong> Chalkone sind eine Gruppe von Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften und können bei der Behandlung von Entzündungskrankheiten nützlich sein.</p>



<p><strong>Anthocyane:</strong> Diese Verbindungen sind für die rote, blaue oder violette Farbe vieler Früchte und Gemüse verantwortlich. Sie haben starke antioxidative Eigenschaften und können zur Gesundheit des Gehirns, des Herzens und der Haut beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Beispiele für Flavonoide, und ihre potentielle Wirkung</strong></h2>



<ol class="wp-block-list" start="1">
<li><strong>Quercetin: </strong>Entzündungshemmend, antioxidativ, immunstärkend</li>



<li><strong>Kaempferol: </strong>Entzündungshemmend, kardioprotektiv, antikarzinogen</li>



<li><strong>Apigenin: </strong>Beruhigend, angstlösend, entzündungshemmend</li>



<li><strong>Luteolin: </strong>Antioxidativ, entzündungshemmend, neuroprotektiv</li>



<li><strong>Rutin: </strong>Gefäßschützend, antioxidativ, entzündungshemmend</li>



<li><strong>Cannflavin A: </strong>Entzündungshemmend, schmerzlindernd</li>



<li><strong>Orientin: </strong>Antioxidativ, entzündungshemmend, neuroprotektiv</li>



<li><strong>Vitexin: </strong>Beruhigend, angstlösend, entzündungshemmend</li>



<li><strong>Isorhamnetin: </strong>Antioxidativ, entzündungshemmend, kardioprotektiv</li>



<li><strong>Myricetin: </strong>Antioxidativ, entzündungshemmend, neuroprotektiv</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Zusammenfassung möglicher medizinischer Eigenschaften von Flavonoiden:</strong></h2>



<p><strong>Antioxidative Wirkung:</strong> Flavonoide wirken als starke Antioxidantien, indem sie freie Radikale neutralisieren und somit Zellschäden vorbeugen.</p>



<p><strong>Entzündungshemmende Effekte</strong>: Einige Flavonoide können entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, was sie potenziell als Unterstützung bei entzündlichen Erkrankungen macht.</p>



<p><strong>Antivirale Aktivität</strong>: Die Forschung deutet darauf hin, dass bestimmte Flavonoide antivirale Eigenschaften aufweisen könnten, was ihre Rolle in der viralen Infektionsprävention untersucht.</p>



<p><strong>Kardiovaskuläre Gesundheit</strong>: Einige Flavonoide, insbesondere in bestimmten Früchten und Gemüsesorten, werden mit positiven Effekten auf das Herz-Kreislauf-System in Verbindung gebracht.</p>



<p><strong>Krebsprävention:</strong> Es gibt Hinweise darauf, dass Flavonoide potenziell krebshemmende Eigenschaften haben könnten, indem sie die Bildung von Krebszellen beeinflussen.</p>



<p>In der Cannabispflanze können diese verschiedenen Flavonoide dazu beitragen, die Wirkung der Cannabinoide und Terpene zu beeinflussen (Entourage- Effekt). Es sind aber noch weitere Studien und Untersuchungen nötig, um die Wirkungsmechanismen von Flavonoiden zu verstehen.</p>



<p>Für weitere Fragen und Informationen zum Thema Cannabis als Medizin stehen wir Euch gerne unter&nbsp;<a href="mailto:info@apotheke-konstanz.de">info@apotheke-konstanz.de</a> oder telefonisch 07532/27052 zur Verfügung.</p>



<p class="has-small-font-size">Quellen und weiterführende Literatur:</p>



<p class="has-small-font-size">Mutha, R.E., Tatiya, A.U. &amp; Surana, S.J. <a href="https://fjps.springeropen.com/articles/10.1186/s43094-020-00161-8">Flavonoids as natural phenolic compounds and their role in therapeutics: an overview</a>. Futur J Pharm Sci 7, 25 (2021). <a href="https://doi.org/10.1186/s43094-020-00161-8">https://doi.org/10.1186/s43094-020-00161-8</a></p>



<p class="has-small-font-size">Habermehl G., Hammann P.E., Krebs H.C. (2002) <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-08928-6_8">Flavonoide</a>. In: Naturstoffchemie. Springer-Lehrbuch. Springer, Berlin, Heidelberg. <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-662-08928-6_8">https://doi.org/10.1007/978-3-662-08928-6_8</a></p>



<p class="has-small-font-size">Bautista JL, Yu S, Tian L. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7931196/">Flavonoids in Cannabis sativa: Biosynthesis, Bioactivities, and Biotechnology</a>. ACS Omega. 2021;6(8):5119-5123. Published 2021 Feb 18. doi:10.1021/acsomega.1c00318</p>



<p class="has-small-font-size">Baron, E.P. (2018), <a href="https://doi.org/10.1111/head.13345">Medicinal Properties of Cannabinoids, Terpenes, and Flavonoids in Cannabis, and Benefits in Migraine, Headache, and Pain: An Update on Current Evidence and Cannabis Science</a>. Headache: The Journal of Head and Face Pain, 58: 1139-1186. <a href="https://doi.org/10.1111/head.13345">https://doi.org/10.1111/head.13345</a></p>



<p class="has-small-font-size">Russo EB. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3165946/">Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects</a>. Br J Pharmacol. 2011;163(7):1344-1364. doi:10.1111/j.1476-5381.2011.01216]38.x</p>



<p class="has-small-font-size">Bilder:</p>



<p class="has-small-font-size">Foto 1 von Glen Carrie auf Unsplash, Foto 2 von <a href="https://unsplash.com/de/@exxteban?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Esteban López</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/rosa-und-grun-blattrige-blume-t9jQie6cUhg?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>



<p class="has-small-font-size">Die Texte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationswecken. Sie sind nicht als Ersatz für medizinische Diagnosen gedacht und können nicht als medizinischer Rat oder empfohlene Behandlung angesehen werden. Diese Website unterstützt oder befürwortet weder den legalen noch den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln oder psychotropen Substanzen, noch die Begehung anderer illegaler Aktivitäten.</p>



<p></p>



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		<title>Cannabinoide erklärt</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/cannabinoide-erklart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 11:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis als Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Cannabinoide gibt es und was können sie bewirken? Cannabinoide sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die in der Cannabis-Pflanze vorkommen. Sie interagieren mit dem Endocannabinoid-System, einem wichtigen Bestandteil des Zentralen Nervensystems. Durch diese Interaktion haben sie vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In diesem Blogbeitrag werden wir uns genauer mit den Cannabinoiden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Welche Cannabinoide gibt es und was können sie bewirken?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Cannabinoide sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die in der Cannabis-Pflanze vorkommen. Sie interagieren mit dem Endocannabinoid-System, einem wichtigen Bestandteil des Zentralen Nervensystems. Durch diese Interaktion haben sie vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In diesem Blogbeitrag werden wir uns genauer mit den Cannabinoiden befassen, ihren verschiedenen Arten und ihren potenziellen medizinischen Anwendungen.</p>



<p class="has-medium-font-size">Es gibt drei Hauptkategorien von Cannabinoiden: Endocannabinoide, Phytocannabinoide und synthetische Cannabinoide.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Endocannabinoide</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="512" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/endocannabinoide.png" alt="" class="wp-image-14135" style="width:304px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/endocannabinoide.png 512w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/endocannabinoide-300x300.png 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/endocannabinoide-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>
</div>


<p class="has-medium-font-size">Endocannabinoide sind körpereigene Cannabinoide, die im Körper von Menschen und Tieren produziert werden. Es sind Botenstoffe, die über Cannabinoidrezeptoren mit dem Endocannabinoid-System (ECS) in Wechselwirkung treten. Sie interagieren mit den Cannabinoid-Rezeptoren in unserem Körper und beeinflussen so eine Vielzahl von Funktionen im Körper, darunter die Stimmung, Appetit, Schmerzwahrnehmung und das Gedächtnis. Im Gegensatz zu vielen anderen Botenstoffen werden Endocannabinoide nicht im Körper gespeichert. Sie werden bei Bedarf vom Körper durch bestimmte Enzyme gebildet und nachdem sie ihre Wirkung ausgeübt haben abgebaut.</p>



<p class="has-medium-font-size">Die beiden wichtigsten Endocannabinoide sind <strong>Anandamid </strong>und <strong>2-Arachidonoylglycerol (2-AG)</strong>.</p>



<p class="has-medium-font-size">Anandamid wurde nach dem Sanskrit-Wort &#8222;Ananda&#8220; benannt, was Glückseligkeit oder Freude bedeutet. Es wird angenommen, dass Anandamid eine Rolle bei der Regulation von Stimmung, Schmerzempfindung und Appetit spielt. 2-AG hingegen ist am häufigsten im Gehirn zu finden und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Entzündungen und Schmerzen.</p>



<p class="has-medium-font-size">Die Wirkung von Endocannabinoiden ist vielfältig und komplex. Sie können helfen, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern, den Appetit zu regulieren und die Stimmung zu verbessern. Darüber hinaus haben sie auch Einfluss auf das Gedächtnis, die Motorik und die Neuroprotektion.</p>



<p class="has-medium-font-size">Die Entdeckung des Endocannabinoid-Systems hat das Verständnis für die Wirkungsweise von Cannabis revolutioniert. Durch die Aktivierung der Cannabinoid-Rezeptoren im Körper kann Cannabis ähnliche Effekte wie die Endocannabinoide hervorrufen und so zur Linderung einer Vielzahl von Beschwerden beitragen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Synthetische Cannabinoide</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Synthetische Cannabinoide sind chemisch hergestellte Verbindungen, die ähnliche Wirkungen wie natürliche Cannabinoide haben. Sie werden oft als Ersatz für Cannabis verwendet <strong>(Dronabinol)</strong>. Der Ursprung dieser Substanzen liegt in der Forschung und Entwicklung von Medikamenten, die auf das Endocannabinoidsystem im Körper abzielen.</p>



<p class="has-medium-font-size">Es ist wichtig zu wissen, dass nicht medizinische, synthetische Cannabinoide mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen verbunden sein können. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Probleme, Atemwegsprobleme, Übelkeit, Erbrechen und psychische Störungen. Die genauen Auswirkungen können je nach Zusammensetzung und Dosierung der Substanz variieren.<br>Synthetische Cannabinoide können eine stärkere psychoaktive Wirkung haben als natürliches Cannabis Sie können zu intensiven Rauscherlebnissen führen. Einige Benutzer berichten von Euphorie, Entspannung und gesteigerter Kreativität, während andere negative Effekte wie Angstzustände, Paranoia und Halluzinationen erlebten.<br><br>In Deutschland sind viele synthetische Cannabinoide als neue psychoaktive Substanzen (NPS) eingestuft und unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz. Der Besitz, Handel und Konsum dieser Substanzen sind illegal. <br></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Phytocannabinoide</strong></p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0-1024x682.png" alt="" class="wp-image-14132" style="width:518px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0-1024x682.png 1024w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0-300x200.png 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0-768x512.png 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0-600x400.png 600w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/image0.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="has-medium-font-size">Phytocannabinoide sind die natürlichen Cannabinoide, welche in der Hanfpflanze vorkommen. Es wurden bis jetzt mehr als 140 verschiedene entdeckt.  Die beiden bekanntesten Phytocannabinoide sind Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). THC ist für seine psychoaktiven Wirkungen bekannt, während CBD keine rauschauslösenden Effekte hat und für seine entzündungshemmenden und angstlösenden Eigenschaften geschätzt wird.</p>



<p class="has-medium-font-size">In der Cannabispflanze liegen die Phytocannabinoide zunächst als Säure vor. Tetrahydrocannabinol (THC) liegt als Tetrahydrocannabinolsäure (THCA) vor. Dieses besitzt keine psychotrope Wirkung. Durch Erhitzung spaltet sich ein Molekül Kohlendioxid ab und es entsteht THC. Dieser Vorgang wird Decarboxylierung genannt und geschieht durch Erhitzen, wie beim Vaporisieren, oder der Extrakt Herstellung.</p>



<p class="has-medium-font-size">Neben THC und CBD gibt es noch viele andere Phytocannabinoide, von denen einige ebenfalls potentielle medizinische Wirkungen haben. Wir stellen einige Beispiele für Phytocannabinoide und ihre medizinische Wirkung vor.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-text-color has-background has-link-color wp-elements-8fc38026e3f4e1c2afb341e85793642b" style="color:#eeeeee;background-color:#0c9881"><strong>Tetrahydrocannabinol (THC):</strong>
Eigenschaften: Psychoaktives Cannabinoid, das in Cannabis am häufigsten vorkommt.
Wirkung: Euphorie, Entspannung, Schmerzlinderung, Appetitanregung.
Verdampfungstemperatur: 157-227°C.
<strong>
Cannabidiol (CBD):</strong>
Eigenschaften: Nicht-psychoaktives Cannabinoid, das entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften hat.
Wirkung: Entzündungshemmung, Angstreduktion, Schmerzlinderung.
Verdampfungstemperatur: 160-180°C.

<strong>Cannabinol (CBN):</strong>
Eigenschaften: Entsteht durch die Oxidation von THC, psychoaktiv in höheren Konzentrationen.
Wirkung: Beruhigung, Schlafinduktion, mildes High.
Verdampfungstemperatur: 185°C.

<strong>Cannabigerol (CBG):</strong>
Eigenschaften: Nicht-psychoaktives Vorläufer-Cannabinoid.
Wirkung: Entzündungshemmung, antibakterielle Eigenschaften.
Verdampfungstemperatur: 126-176°C.

<strong>Tetrahydrocannabinol-Acid (THCA):</strong>
Eigenschaften: In rohem Cannabis vorhanden, wird durch Erhitzen in THC umgewandelt.
Wirkung: Nicht-psychoaktiv, entzündungshemmend.
Verdampfungstemperatur: 105°C.
<strong>
Cannabidiol-Acid (CBDA):</strong>
Eigenschaften: Vorläufer von CBD, in rohem Cannabis vorhanden.
Wirkung: Entzündungshemmung, Übelkeitsreduktion.
Verdampfungstemperatur: 140-145°C.

<strong>Cannabichromen (CBC):</strong>
Eigenschaften: Nicht-psychoaktiv
Wirkung: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung.
Verdampfungstemperatur: 220°C.

<strong>Tetrahydrocannabivarin (THCV):</strong>
Eigenschaften: Leicht psychoaktiv, kommt in einigen Cannabissorten vor.
Wirkung: Reduzierung des Appetits, stimulierend, mögliche antidepressive Wirkung.
Verdampfungstemperatur: 220°C.
<strong>
Cannabidivarin (CBDV):</strong>
Eigenschaften: Nicht-psychoaktiv, strukturell ähnlich wie CBD.
Wirkung: Mögliche antiepileptische Wirkung, Entzündungshemmung.
Verdampfungstemperatur: 160-180°C.

<strong>Cannabicyclol (CBL):</strong>
Eigenschaften: Entsteht durch die Alterung von THC, nicht-psychoaktiv.
Wirkung: Bislang wenig erforscht, möglicherweise entzündungshemmend.
Verdampfungstemperatur: unbekannt
</pre>



<p class="has-medium-font-size">Die Wirkung von Cannabis hängt von mehreren Faktoren ab, wie der Dosierung, der Art der Verabreichung (z.B. Rauchen, Verdampfen, Öle) und der individuellen Reaktion des Körpers. Es ist dringend geboten, sich vor der Verwendung von Cannabinoiden für medizinische Zwecke von einem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.</p>



<p class="has-medium-font-size">Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Euch gerne unter&nbsp;<a href="mailto:info@apotheke-konstanz.de">info@apotheke-konstanz.de</a> oder telefonisch 07532/27052 zur Verfügung.</p>



<p class="has-small-font-size">Quellenangaben: </p>



<p class="has-small-font-size">Institute of Plant Sciences, Agricultural Research Organization, Volcani Center, Rishon LeZion, Israel, 2017, Anti-Inflammatory Activity in Colon Models Is Derived from Δ9-Tetrahydrocannabinolic Acid That Interacts with Additional Compounds in Cannabis Extracts</p>



<p class="has-small-font-size">Verhoeckx, K. C., Korthout, H. A., van Meeteren-Kreikamp, A. P., Ehlert, K. A., Wang, M., van der Greef, J., … &amp; Witkamp, R. F. (2006). Unheated Cannabis sativa extracts and its major compound THC-acid have potential immuno-modulating properties not mediated by CB 1 and CB 2 receptor coupled pathways. International immunopharmacology, 6(4), 656-665.</p>



<p class="has-small-font-size">Bolognini, D., Rock, E. M., Cluny, N. L., Cascio, M. G., Limebeer, C. L., Duncan, M., … &amp; Pertwee, R. G. (2013). Cannabidiolic acid prevents vomiting in Suncus murinus and nausea‐induced behaviour in rats by enhancing 5‐HT1A receptor activation. British journal of pharmacology, 168(6), 1456-1470.</p>



<p class="has-small-font-size">De Petrocellis, L., Ligresti, A., Schiano Moriello, A., Iappelli, M., Verde, R., Stott, C. G., … &amp; Di Marzo, V. (2013). Non‐THC cannabinoids inhibit prostate carcinoma growth in vitro and in vivo: pro‐apoptotic effects and underlying mechanisms. British journal of pharmacology, 168(1), 79-102</p>



<p class="has-small-font-size">Russo E.B.The case for the entourage effect and conventional breeding of clinical cannabis: no &#8217;strain&#8216;, no gain.Front. Plant Sci. 2018; 9: 1969</p>



<p class="has-small-font-size">Radwan MM, Chandra S, Gul S, ElSohly MA. Cannabinoids, Phenolics, Terpenes and Alkaloids of Cannabis. Molecules. 2021 May 8;26(9):2774. doi:10.3390/molecules26092774. PMID: 34066753; PMCID: PMC8125862.</p>



<p class="has-small-font-size">Die Texte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationswecken. Sie sind nicht als Ersatz für medizinische Diagnosen gedacht und können nicht als medizinischer Rat oder empfohlene Behandlung angesehen werden. Diese Website unterstützt oder befürwortet weder den legalen noch den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln oder psychotropen Substanzen, noch die Begehung anderer illegaler Aktivitäten.</p>



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<p class="has-small-font-size"><span class="rTNyH RZQOk BYUog">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@budherd?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Budherd Team</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/braune-und-weisse-pflanze-auf-blauer-oberflache-nzsePwujNH4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></span></p>



<p class="has-small-font-size">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@chinesehemp?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Chinese Hemp</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/grune-und-weisse-pflanze-in-nahaufnahme-DNUKrhHpsM8?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>



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		<item>
		<title>Terpene und ihre therapeutischen Effekte:</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/terpene-und-ihre-therapeutischen-effekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 10:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis als Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diehanfapotheke.de/?p=14057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Terpene und ihre therapeutischen Effekte</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-large-font-size"><strong>Mehr als nur Aroma!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Was sind Terpene?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="674" height="427" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild1-2.png" alt="" class="wp-image-14109" style="width:622px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild1-2.png 674w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild1-2-300x190.png 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild1-2-600x380.png 600w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></figure>
</div>


<p class="has-medium-font-size">Terpene sind eine Gruppe von organischen Verbindungen, die in Pflanzen vorkommen. Es gibt über 100 verschiedene Terpene mit jeweils eigenem Duft, Geschmack und pharmakologischen Wirkungen. Sie werden oft zur Herstellung ätherischer Öle verwendet. In der Cannabispflanze sind Terpene die aromatischen Verbindungen, die den unterschiedlichen Sorten ihre charakteristischen Düfte verleihen. Darüber hinaus tragen Terpene dazu beitragen, die Wirkung von Cannabinoiden wie THC und CBD zu modulieren. was bedeutet, <strong>sie haben einen Einfluss auf die Wirkung der Cannabisblüte. Terpene haben eigene medizinische Wirkungen, weshalb das Terpenprofil einen entscheidenden Einfluss auf die Auswahl der medizinischen Cannabisblüten  hat.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Die Aufgabe der Terpene bei der Pflanze</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size">Bei Pflanzen erfüllen Terpene eine Vielzahl von Funktionen. Sie dienen als Abwehrmechanismus gegen Schädlinge und Krankheitserreger, indem sie deren Wachstum hemmen oder abschreckende Gerüche erzeugen. Darüber hinaus locken Terpene Bestäuber an und tragen so zur Fortpflanzung der Pflanze bei. Zudem regulieren sie das Pflanzenwachstum und können dabei helfen, Stressfaktoren wie Hitze oder Trockenheit zu bewältigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Pharmakologische Wirkung beim Menschen</strong></h2>



<p class="has-medium-font-size">Die pharmakologische Wirkung von Terpenen beim Menschen ist ein interessantes und komplexes Thema. Terpene haben eine Vielzahl von potenziellen medizinischen Anwendungen, die auf ihre Wechselwirkungen mit dem Endocannabinoid-System, anderen Rezeptoren im Körper und ihren entzündungshemmenden, schmerzlindernden und beruhigenden Eigenschaften beruhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Einige der pharmakologischen Wirkungen von Terpenen beim Menschen umfassen:</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Entzündungshemmende Wirkung: Viele Terpene haben nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften, die bei der Behandlung von Entzündungen im Körper nützlich sein können.</li>



<li class="has-medium-font-size">Schmerzlindernde Wirkung: Einige Terpene können schmerzlindernde Eigenschaften haben und könnten daher bei der Linderung von Schmerzen eingesetzt werden.</li>



<li class="has-medium-font-size">Beruhigende und angstlösende Wirkung: Bestimmte Terpene können beruhigend wirken und helfen, Angstzustände zu reduzieren.</li>



<li class="has-medium-font-size">Antimikrobielle Wirkung: Einige Terpene zeigen antimikrobielle Eigenschaften und könnten daher bei der Bekämpfung von Bakterien, Pilzen oder Viren nützlich sein.</li>
</ol>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="has-medium-font-size">Es ist wichtig anzumerken, dass die pharmakologische Wirkung von Terpenen beim Menschen noch nicht vollständig verstanden ist und weitere Forschung erforderlich ist, um ihr volles Potenzial zu verstehen und zu nutzen. Darüber hinaus können individuelle Unterschiede in der Reaktion auf Terpene auftreten, was bedeutet, dass nicht alle Menschen die gleiche  Wirkung erfahren werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Terpene im Cannabis</h2>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size">Terpene können auch dazu beitragen, die Wirkung von Cannabinoiden wie THC und CBD zu modulieren, was bedeutet, dass sie einen Einfluss auf Wirkung der Cannabispflanze haben können.</p>



<p class="has-medium-font-size">Einige der häufigsten Terpene in Cannabis sind beispielsweise Myrcen, Limonen, Pinen und Linalool. Jedes Terpen hat seine eigenen spezifischen Eigenschaften und potenziellen gesundheitlichen Vorteile. Zum Beispiel wird Myrcen mit entspannenden Eigenschaften in Verbindung gebracht, während Limonen für seine stimmungsaufhellenden Effekte bekannt ist.</p>



<p class="has-medium-font-size">Insgesamt spielen Terpene eine wichtige Rolle bei der Entstehung des sogenannten &#8222;Entourage-Effekts&#8220;, bei dem die synergistische Wirkung von Cannabinoiden und Terpenen zu einem verstärkten Gesamteffekt führt.</p>



<p class="has-medium-font-size">Die Erforschung von Terpenen und ihrer potenziellen medizinischen Anwendungen  bietet vielversprechende Möglichkeiten für die Entwicklung neuer therapeutischer Anwendungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Beispiele für Terpene</h2>



<pre class="wp-block-preformatted has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2111b73195d1cd0b868ed1eb471933d0" style="color:#dddddd;background-color:#0c9881"><strong>Myrcen</strong>
Vorkommen: Mango, Thymian, Hopfen
Geruch: Erdig, fruchtig, würzig
Geschmack: Muskatnuss, Nelke
Medizinische Wirkung: Entspannend, schlaffördernd, entzündungshemmend
Siedetemperatur: 166°C

<strong>Limonen</strong>
Vorkommen: Zitrusfrüchte, Pfefferminze
Geruch: Zitrusfrüchte
Geschmack: Zitronig, erfrischend
Medizinische Wirkung: Stimmungsaufhellend, stresslindernd, antibakteriell
Siedetemperatur: 177°C

<strong>Pinene</strong>
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Salbei
Geruch: Kiefernnadeln
Geschmack: Frisch, harzig
Medizinische Wirkung: Konzentrationsfördernd, entzündungshemmend, bronchienerweiternd
Siedetemperatur: 155°C

<strong>Linalool</strong>
Vorkommen: Lavendel, Minze, Zitrusfrüchte
Geruch: Blumig, leicht süßlich
Geschmack: Blumig, leicht würzig
Medizinische Wirkung: Beruhigend, angstlösend, schmerzlindernd
Siedetemperatur: 198°C

<strong>Caryophyllen (Beta-Caryophyllen)</strong>
Vorkommen: Schwarzer Pfeffer, Nelkenblätter, Rosmarin
Geruch: Würzig, pfeffrig
Geschmack: Würzig, holzig
Medizinische Wirkung: Entzündungshemmend, schmerzlindernd (CB2-Agonist)
Siedetemperatur: 130°C

<strong>Terpinolen</strong>
Vorkommen: Ätherische Öle, Nadelbäume, Äpfel
Geruch: Frisch, zitronig, blumig
Geschmack: Zitronig, leicht süßlich
Medizinische Wirkung: Beruhigend, schlaffördernd, entzündungshemmend
Siedetemperatur: 183°C

<strong>Humulen</strong>
Vorkommen: Hopfen, Koriander, Nelken
Geruch: Erdig, holzig
Geschmack: Hopfig, würzig
Medizinische Wirkung: Entzündungshemmend, appetithemmend, antibakteriell
Siedetemperatur: 198°C

<strong>Ocimen</strong>
Vorkommen: Basilikum, Minze, Lavendel
Geruch: Süßlich, fruchtig, blumig
Geschmack: Süßlich, zitronig
Medizinische Wirkung: Antiviral, antifungal, anregend
Siedetemperatur: 49°C

<strong>Terpinen-4-ol</strong>
Vorkommen: Teebaumöl, Kiefernöl, Zitrusfrüchte
Geruch: Frisch, zitronig, leicht würzig
Geschmack: Zitronig, erfrischend
Medizinische Wirkung: Antimikrobiell, entzündungshemmend, beruhigend
Siedetemperatur: 209°C

<strong>Phellandren</strong>
Vorkommen: Eukalyptus, Minze, Dill
Geruch: Frisch, minzig
Geschmack: Minzig, leicht süßlich
Medizinische Wirkung: Anregend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend
Siedetemperatur: 175°C

<strong>Camphen</strong>
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Basilikum
Geruch: Harzig, würzig
Geschmack: Würzig, erdig
Medizinische Wirkung: Entzündungshemmend, schmerzlindernd, antiviral
Siedetemperatur: 159°C

<strong>Eukalyptol (auch bekannt als 1,8-Cineol)</strong>
Vorkommen: Eukalyptus, Teebaumöl, Lorbeer
Geruch: Frisch, minzig, leicht süßlich
Geschmack: Minzig, erfrischend
Medizinische Wirkung: Schleimlösend, entzündungshemmend, konzentrationsfördernd
Siedetemperatur: 176°C

<strong>Borneol</strong>
Vorkommen: Kampfer, Salbei, Minze
Geruch: Frisch, kampferartig
Geschmack: Kampferartig, leicht bitter
Medizinische Wirkung: Beruhigend, schmerzlindernd, entzündungshemmend
Siedetemperatur: 210°C

<strong>Nerolidol</strong>
Vorkommen: Ingwer, Jasmin, Zitronengras
Geruch: Blumig, holzig, leicht süßlich
Geschmack: Blumig, fruchtig
Medizinische Wirkung: Beruhigend, entzündungshemmend, antimikrobiell
Siedetemperatur: 123°C

<strong>Bisabolol</strong>
Vorkommen: Kamille, Kiefern, Hopfen
Geruch: Blumig, süßlich, leicht würzig
Geschmack: Blumig, leicht süßlich
Medizinische Wirkung: Entzündungshemmend, beruhigend, antibakteriell
Siedetemperatur: 153°C
</pre>



<h2 class="wp-block-heading alignwide" id="we-re-a-studio-in-berlin-with-an-international-practice-in-architecture-urban-planning-and-interior-design-we-believe-in-sharing-knowledge-and-promoting-dialogue-to-increase-the-creative-potential-of-collaboration" style="font-size:22px;line-height:1.1">Studien</h2>



<p class="has-medium-font-size">Es gibt eine wachsende Anzahl von Studien, die sich mit den Terpenen im Cannabis und ihren potenziellen medizinischen Anwendungen befassen. Einige dieser Studien haben sich auf die pharmakologische Wirkung von Terpenen konzentriert, während andere die Wechselwirkungen zwischen Terpenen und Cannabinoiden untersucht haben. Hier sind einige Studien zu Terpenen und ihrer Funktion und Wirkung:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">&#8222;Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules&#8220; (2018), Christelle M. Andre<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26870049/#full-view-affiliation-1"></a>,&nbsp;Jean-Francois Hausman<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26870049/#full-view-affiliation-1"></a>,&nbsp;Gea Guerriero&nbsp; &#8211; PMID: 26870049, PMCID: PMC4740396,&nbsp; DOI: 10.3389/fpls.2016.00019, Diese Übersichtsarbeit untersucht die verschiedenen Moleküle in der Cannabispflanze, einschließlich der Terpene, und diskutiert ihre potenziellen medizinischen Anwendungen.</li>



<li class="has-medium-font-size">&#8222;Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans&#8220; (2019), Judith K. Booth, Jörg Bohlmann, Michael Smith Laboratories, University of British,  doi.org/10.1016/j.plantsci.2019.03.022, Diese Studie untersucht die genetische Grundlage für die Produktion von Terpenen in der Cannabispflanze und diskutiert ihre pharmakologischen Eigenschaften beim Menschen.</li>



<li class="has-medium-font-size">&#8222;The Effects of Essential Oils and Terpenes in Relation to Their Routes of Intake and Application&#8220;, Sachiko Koyama1, and Thomas Heinbockel2, 1Department of Biology, Indiana University, Bloomington, USA, 2. Department of Anatomy, College of Medicine, Howard University, Washington, doi:&nbsp;10.3390/ijms21051558, Diese klinische Studie untersuchte die Auswirkungen von Terpen- und Cannabinoid-haltigen ätherischen Ölen auf Angstzustände, Stimmung und Schlafqualität bei Menschen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Russo E.B.The case for the entourage effect and conventional breeding of clinical cannabis: no &#8217;strain&#8216;, no gain.Front. Plant Sci. 2018; 9: 1969</li>
</ol>



<p class="has-medium-font-size">Diese Studien sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der wachsenden Forschung zu Terpenen im Cannabis. Es ist wichtig anzumerken, dass das Forschung der pharmakologischen Wirkungen von Terpenen noch in den Anfängen steht.</p>



<p class="has-medium-font-size">Wenn Ihr Informationen zu Terpenprofilen von Cannabisblüten benötigt oder anderere Fragen zum Thema Cannabis als Medikament habt, stehen wir Euch sehr gern unter&nbsp;<a href="mailto:info@apotheke-konstanz.de">info@apotheke-konstanz.de</a> oder telefonisch 07531/ 27052 oder 0174/1775849 zur Verfügung. Ihr könnt auch sehr gerne einen persönlichen Beratungstermin buchen unter <a href="mailto:hirschfeld@diehanfapotheke.de">hirschfeld@diehanfapotheke.de</a>.</p>



<p class="has-small-font-size">Die Texte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationswecken. Sie sind nicht als Ersatz für medizinische Diagnosen gedacht und können nicht als medizinischer Rat oder empfohlene Behandlung angesehen werden. Diese Website unterstützt oder befürwortet weder den legalen noch den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln oder psychotropen Substanzen, noch die Begehung anderer illegaler Aktivitäten.</p>



<p class="has-small-font-size">Bild: Fette Pharma</p>



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		<item>
		<title>Der Entourage-Effekt bei Cannabis</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/der-entourage-effekt-bei-cannabis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 10:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis als Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabinoide]]></category>
		<category><![CDATA[Entourage- Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Terpene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diehanfapotheke.de/?p=14150</guid>

					<description><![CDATA[<p>Synergien auf vielen Ebenen Wie die Kombination von Cannabinoiden und Terpenen die Wirkung verstärkt In der Cannabismedizin spricht man oft über den&#8220;Entourage-Effekt&#8220;. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff &#8222;Entourage-Effekt&#8220;? Warum ist er für die Wirkung von Cannabis so bedeutend? In diesem Beitrag werden wir uns genauer mit dem Entourage-Effekt befassen. Wir erklären, wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Synergien auf vielen Ebenen</strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wie die Kombination von Cannabinoiden und Terpenen die Wirkung verstärkt</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1-1024x579.jpg" alt="" class="wp-image-14412" style="width:598px;height:auto" srcset="https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1-1024x579.jpg 1024w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1-300x170.jpg 300w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1-768x434.jpg 768w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1-600x339.jpg 600w, https://diehanfapotheke.de/wp-content/uploads/2024/02/Der-Entourage-Effekt-2-1.jpg 1180w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>In der Cannabismedizin spricht man oft über den&#8220;Entourage-Effekt&#8220;. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff &#8222;Entourage-Effekt&#8220;? Warum ist er für die Wirkung von Cannabis so bedeutend? In diesem Beitrag werden wir uns genauer mit dem Entourage-Effekt befassen. Wir erklären, wie die Kombination von <a href="https://diehanfapotheke.de/cannabinoide-erklart/">Cannabinoiden</a>, <a href="https://diehanfapotheke.de/terpene-und-ihre-therapeutischen-effekte/">Terpenen</a> und <a href="https://diehanfapotheke.de/flavonoide-die-vielseitigen-helfer-der-pflanzenwe">Flavonoiden </a>die therapeutische Wirkung von Cannabis beeinflussen kann.</p>



<p>Der Entourage-Effekt beschreibt das Phänomen, dass die verschiedenen Bestandteile der Cannabispflanze &#8211; insbesondere Cannabinoide, wie THC und CBD sowie Terpene &#8211; synergistisch zusammenwirken, um eine stärkere und vielfältigere Wirkung zu erzielen, als es bei isolierten Verbindungen der Fall wäre. Mit anderen Worten: Die Gesamtheit der Inhaltsstoffe in der Cannabispflanze ist mehr als nur die Summe ihrer Teile.</p>



<p>Cannabinoide wie THC und CBD interagieren mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Dieses löst eine Vielzahl von Effekten aus. Dazu gehören unter anderem Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Angstlinderung und vieles mehr. Doch erst in Kombination mit den Terpenen entfalten sie ihr volles Potenzial.</p>



<p>Terpene sind aromatische Verbindungen, die nicht nur für den charakteristischen Geruch und Geschmack von Cannabis verantwortlich sind, sondern auch eine Vielzahl von medizinischen Eigenschaften aufweisen. Jedes Terpen hat seine eigenen spezifischen Wirkungen &#8211; von beruhigend über entzündungshemmend bis hin zu stimulierend.</p>



<p>Wenn Cannabinoide und Terpene gemeinsam konsumiert werden, können sie sich gegenseitig verstärken und ergänzen. Zum Beispiel kann das Terpen Myrcen die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger machen, was wiederum die Aufnahme von THC im Gehirn verbessert. Ebenso können bestimmte Terpene wie Limonen oder Linalool beruhigende Eigenschaften haben, die sich positiv auf die angstlösende Wirkung von CBD auswirken.</p>



<p>Der Entourage-Effekt verdeutlicht somit die Bedeutung des Zusammenspiels aller Inhaltsstoffe in der Cannabispflanze . Anstatt sich ausschließlich auf isolierte Cannabinoide zu konzentrieren, legt der Entourage-Effekt nahe, dass Vollspektrum-Extrakte oder Produkte, die eine breite Palette von Cannabinoiden und Terpenen enthalten, möglicherweise eine effektivere Behandlung bieten können.</p>



<p>Wenn Ihr mehr über den Entourage-Effekt oder Cannabis als Therapieoptionerfahren erfahren möchtet, stehen wir Euch gerne unter&nbsp;<a href="mailto:info@apotheke-konstanz.de">info@apotheke-konstanz.de</a> oder telefonisch 07532/27052 zur Verfügung. </p>



<p class="has-small-font-size">Quellen und weiterführende Literatur:</p>



<p class="has-small-font-size">Russo EB. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3165946/">Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects</a>. Br J Pharmacol. 2011;163(7):1344-1364. doi:10.1111/j.1476-5381.2011.01216]38.x</p>



<p class="has-small-font-size">Bilder:</p>



<p class="has-small-font-size">diehanfapotheke.de</p>



<p class="has-small-font-size">Die Texte auf dieser Website dienen ausschließlich Informationswecken. Sie sind nicht als Ersatz für medizinische Diagnosen gedacht und können nicht als medizinischer Rat oder empfohlene Behandlung angesehen werden. Diese Website unterstützt oder befürwortet weder den legalen noch den illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln oder psychotropen Substanzen, noch die Begehung anderer illegaler Aktivitäten.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>2 Jahre „Cannabisgesetz“- Wie läuft‘s denn so?</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/2-jahre-cannabisgesetz-wie-laeufts-denn-so/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[diehanfapothekeMrc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 10:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diehanfapotheke.enconstruction.de/?p=11324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem Erlass des Cannabisgesetzes im März 2017, rückt das Thema “ Cannabis als Medizin“ immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Selbst im Fernsehprogramm finden zunehmend mehr Beiträge Beachtung. Es ist an der Zeit für uns, zu berichten, wie sich das Cannabisgesetz, bzw. dessen Umsetzung in den letzten 2 Jahren entwickelt hat. Die Krankenkassen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit dem Erlass des Cannabisgesetzes im März 2017, rückt das Thema “ Cannabis als Medizin“ immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Selbst im Fernsehprogramm finden zunehmend mehr Beiträge Beachtung. Es ist an der Zeit für uns, zu berichten, wie sich das Cannabisgesetz, bzw. dessen Umsetzung in den letzten 2 Jahren entwickelt hat. Die Krankenkassen veröffentlichten teilweise ihre Statistiken und Reports von 2018. Ärzte- und Apothekerverbände lassen sicher, mit Ihren Berichten, auch nicht lange auf sich warten.</p>



<p>Ich erlaube mir, meine Sicht und meine Erfahrungen dazu aufzuschreiben. Als Patient und als Projektleiter und Patientenbeauftragter für diehanfapotheke.de bin ich immer wieder in der Situation, die Lage aus verschiedenen Gesichtswinkeln betrachten zu dürfen oder manchmal zu müssen!</p>



<p>Unser Beratungsangebot wird sehr gut angenommen, sodass ich viele Patienten am Telefon, andere auch persönlich kennenlernen durfte und darf. Ich verbringe manche Stunde damit, mir unglaublich spannende Lebensläufe und Krankheitsgeschichten anzuhören und durchzulesen. Dieses hilft mir, die Leute, die hinter diesen „Geschichten“ stehen, zu verstehen und somit besser unterstützen zu können. Manchmal liegt die Lösung einiger Probleme jedoch, nicht nur in der Verschreibung oder Abgabe von Medizin. Manchmal, aber eben doch!</p>



<p>Schwierig ist es für uns, wenn Patienten sich an uns wenden, welche von ihrem Arzt Privatrezepte für Cannabisblüten ausgestellt bekommen haben und nach Preisreduktionen fragen. Aus triftigen Gründen können wir diesen Patienten nicht entgegenkommen. <strong>Wir sind, wie alle anderen Apotheken auch, an die Arzneimittelpreis- Verordnung gesetzlich gebunden!</strong> Wir wissen natürlich, dass einige Apotheken das Wagnis eingehen und die Blüten zu günstigeren Preisen abgeben. Wir möchten uns nicht, von Behörden angreifbar oder sanktionierbar machen!</p>



<p><strong>Mir ist die Situation durchaus vertraut, zu wissen, es gibt etwas, das mir hilft, aber es ist fast nicht erreichbar!!!</strong> Es ist eine Mischung aus Ohnmacht, Zorn und totalem Unverständnis und kann einen zermürben! Aus diesem Grund bieten wir für Patienten, Beratungen und Unterstützung für die Beantragung der Kostenübernahme durch die Krankenkassen an.</p>



<p><strong>Einer der Hauptgründe, woran es momentan am meisten bei der Umsetzung des Gesetzes hapert, ist die Unwissenheit vieler, am Gesundheitssystem beteiligter Personen!</strong></p>



<p>Wissen eigentlich alle Ärzte, dass Sie bei gegebenen Indikationen, Cannabis verschreiben dürfen? Haben Sie sich wirklich mit den neuen Therapieoptionen oder dem bürokratischen Prozedere auseinandergesetzt?</p>



<p>Ich habe oft den Eindruck, dass es nicht so ist! Wenn ich in Foren lese, oder bei meinen zahlreichen Gesprächen immer wieder höre, wie verzweifelt chronisch, teilweise schwerst kranke Patienten, mit einer unendlich langen Krankenhistorie, unwürdig, von Ärzten als drogensüchtige Kiffer abgestempelt werden, ist das nur skandalös. Vielen von Ihnen wird nicht einmal richtig zugehört! Vor allem wirkt es sehr suspekt, wenn diesen Patienten anschließend zur Behandlung, Opioide, Psychopharmaka oder andere sehr lebenseinschneidende Medikamente verschrieben werden sollen. Diese führen erwiesenermaßen, teilweise zu heftigen Nebenwirkungen und echten körperlichen und psychischen Abhängigkeiten, welche man seinem ärgsten Feind nicht wünscht. Die möglichen, körperlichen, psychischen, sozialen und finanziellen Folgen möchte ich jetzt nicht im Einzelnen ausführen! Der daraus entstehende Kostenapparat sollte eigentlich nicht im Interesse der Krankenkassen sein. Zumal wirtschaftlich ausgerichtete Studien in einigen Bundesstaten der USA, seit der Legalisierung von medizinischen Cannabisblüten, einen deutlichen Rückgang der Verschreibungen von Opioiden, starken Schmerzmitteln und anderen Medikamenten festgestellt haben. Das könnte auch in Deutschland langfristig Kosten reduzieren und die Lebensqualität vieler Patienten verbessern. Wer dem genauer nachgehen möchte, kann das gerne <a href="https://www.leafly.com/news/science-tech/cannabis-replacing-pharmaceuticals-canada">hier</a> tun.</p>



<p>Genauso unglaublich und unerklärlich ist, daß Ärzte reihenweise Cannabis- Privatrezepte verschreiben, obwohl sie, um die berufliche und wirtschaftliche Situation ihrer Patienten wissen. Ich kenne keine Statistik dazu, aber ich habe nicht den Eindruck, daß die meisten Chroniker, das Geld zur Verfügung haben, um die Cannabistherapie locker selbst zu zahlen! Meinen Erfahrungen zu Folge, sind eine nicht unerhebliche Anzahl, vorzeitig berentet und leben am Existenzminimum. Warum nehmen sich viele Ärzte nicht die Zeit, sich mit dem Ausfüllen des Antrages auf Kostenübernahme durch die GKVs, zu befassen? Natürlich muß jeder Arzt seine Kosten- und Ertragsrechnung, im Zeitalter der knappen Budgets im Auge behalten. Und Anträge ausfüllen kostet Zeit und somit Geld. Jedoch gibt es mittlerweile gute Lektüre, konzentriert aufgearbeitet, zu diesem Thema. Mit Hilfe dieser ist es mit Sicherheit kein Wunderwerk, bei gegebener Indikation, diesen Antrag auszufüllen und zu versenden.</p>



<p><strong>Dr. Franjo Groetenhermen und Dr. Klaus Häußermann&nbsp;haben die Broschüre “ Cannabis: Eine Verordnungshilfe für Ärzte“ <em>(ISBN: 9783804736283)</em> herausgegeben.</strong> Ich kann die Lektüre jedem Patienten, Arzt und Interessierten sehr empfehlen. Die Broschüre gibt einen hervorragenden Überblick über Wirkstoffe, Wirkungsweisen, Indikationen, Dosierung und auch Studien. Dort ist sogar abgebildet, wie korrekt ausgefüllte Rezepte aussehen müssen. Das ist aber nur der bürokratische Teil.</p>



<p>Oft entsteht der Eindruck, Ergebnisse, fachspezifischer Studien werden von vielen Fachärzten komplett ignoriert. Oder wie ist es möglich, daß deutschlandweit, Neurologen, Schmerztherapeuten, Gastroenterologen, Palliativmediziner und viele andere Ärzte, unterschiedlichster Fachrichtung, diese Therapieoptionen ihren Patienten kategorisch verweigern! Ich rede nicht von erwarteter, flächendeckender Legalisierung, durch leichtfertiges Verschreiben und die Krankenkasse zahlt! <strong>Es ist nur sehr auffallend, daß immer noch vielen Schwerkranken der Zugang zu Cannabis als Medizin, nahezu unmöglich gemacht wird.</strong></p>



<p>Natürlich heilt Cannabis nicht die Ursachen dieser Krankheiten, so doch, lindert es viele Symptome verschiedenster Krankheiten. Es hilft vielen Betroffenen, Lebensqualität zurückzugewinnen, mit überschaubaren und kontrollierbaren Nebenwirkungen. <strong>Es geht nicht darum, sich zuzudröhnen und aus dem Leben zu katapultieren, sondern genau um das Gegenteil, solange und so gut am sozialen Leben teilnehmen zu können, wie möglich.&nbsp; Ich kenne etliche Patienten, denen dieses, wieder wesentlich besser möglich wurde!</strong></p>



<p>Ich habe nicht den Eindruck, dass sich viele Ärzte die Mühe machen, nach Erfahrungsberichten von Patienten, Studien oder Thesen zu suchen! Im Übrigen hat das israelische Gesundheitsministerium einen Leitfaden zur Behandlung mit Cannabis, den<em> “ </em>Medical Grade Cannabis- Clinical Guide“ herausgegeben. Dieser Leitfaden ist mit Sicherheit nicht perfekt und auch zukünftig noch optimierbar. Doch könnte er, Interesse vorausgesetzt, zur Orientierung, noch in Cannabistherapien unerfahrener Ärzte dienen. Dieser Beitrag soll keine Generalkritik an der Ärzteschaft sein. Doch sind viele von ihnen, bei dem Thema „Cannabis als Medizin“ ihren Patienten gegenüber, als sehr uninformiert, desinteressiert und nicht besonders gesprächsbereit aufgetreten. Das spricht nicht unbedingt für die Offenheit der Ärzteschaft neuen Therapieformen oder Erkenntnissen gegenüber. <strong>Dazu gehört mittlerweile auch das Wissen, um das Endocannabinoid- System und was Störungen dessen, beim Menschen bewirken können!</strong> Natürlich muss gewissenhaft und kritisch diagnostiziert, therapiert und medikamentiert werden. Und dieses sollte auch den Ärzten allein überlassen bleiben. Aber man sollte sich auch als Arzt, trotz Skepsis, über neue/ alte Therapiemöglichkeiten informieren und sich ihnen gegebenenfalls öffnen, wenn es dem Wohle des Patienten dienen könnte! Dazu gehört auch manchmal, alte Wege zu verlassen!</p>



<p><strong>Herzlichsten Dank an alle Mediziner und Apotheker, welche Ihre Patienten auf Ihrem Weg durch den krankenkassenärztlichen Dschungel begleitet haben und begleiten, sich fortbilden, lesen und öffnen!!!</strong></p>



<p>Die Krankenkassen fürchten sich natürlich vor den Kosten, welche auf sie zukommen. Der Ansturm der Patienten war und ist weitaus größer, als zuvor angenommen! Kein Wunder, wenn man ein Blick auf die Zahlen von nur ein paar Patientengruppen wirft, welche für eine Behandlung mit Cannabis infrage kommen können. Zudem sollte man vielleicht dem einen oder anderen Krankenkassenmitarbeiter vor Augen führen, mit welcher Klientel er, es zu tun hat. <strong>Manchmal schadet es nicht sich daran zu erinnern , daß jeder in diese Situation kommen kann!</strong></p>



<p>Ein Ausschnitt der in Frage kommenden Patientengruppen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Schmerzpatienten, ca. 10-16 mio</strong></li><li><strong>Krebspatienten, ca. 4,75 mio, jedes Jahr ca. 470.000 Neuerkrankte</strong></li><li><strong>MS- Patienten ca. 200.000</strong></li><li><strong>Epilepsie- Patienten, ca. 600.000, jedes Jahr ca. 40.000 Neuerkrankte</strong></li><li><strong>Tourette- und Tic- Patienten, ca. 800.000</strong></li><li><strong>Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, ca. 420- 475.000</strong></li><li><strong>u.v.a.</strong></li></ul>



<p><strong>Laut Handelsblatt gibt es mittlerweile in Deutschland ca. 40.000 legale Cannabispatienten, wovon ungefähr die Hälfte, eine Kostenübernahme durch die Kasse besitzt.</strong> Die Krankenkassen lehnen etwas mehr als 60 % der eingegangenen Anträge ab. Interessant wäre es zu wissen, nach welchen Kriterien bei der Kostenübernahme entschieden wird. Erstaunlicherweise gibt es bei verschiedenen Patienten mit gleichem Krankheitsbild und ähnlichen Symptome, oft unterschiedliche Bescheide!</p>



<p>Die Versorgungssituation der Apotheken mit medizinischen Cannabisblüten gestaltet sich immer noch schwierig, auch wenn leichte Besserung zu spüren ist. Man muss nehmen, was kommt und auch auf den Liefer-Zeitpunkt hat man keinen Einfluss. Leider ist es nicht möglich, wie bei anderen Medikamenten, just in time, beim Großhändler oder Importeur zu bestellen. Im Grunde muss man sich, auf eigenes Risiko bevorraten, was grundsätzlich kein Problem ist, aber die teilweise minimale Haltbarkeitszeiten (teilweise &lt; 30 Tage), motivieren eben auch nicht alle dazu, sich die Apothekenlager vollzustellen<em>. </em>Was nicht bis zum MH-Datum abgegeben ist, ist Verlust! Das ist kein versuchter Druck auf die Tränendrüse, sondern ein alltäglicher Zustand. Dauerhafte Besserung ist wahrscheinlich erst zu dem Zeitpunkt zu erwarten, an dem in Deutschland, medizinische Cannabisblüten für den hiesigen Bedarf, produziert werden. Bis dahin sind wir von den Mengen abhängig, welche in Kanada und Holland „übrig“ geblieben sind. Die Apotheken haben keinerlei Einfluss auf Strain, Wirkstoffgehalte, etc.. Dieses wechselt durchaus auch mal zwischen den Chargen einer Sorte. Patienten, die schon länger dabei sind, wissen, was ich meine. Die Schwankungen der Qualität innerhalb der einzelnen Sorten ist oft noch sehr wechselhaft! Beim Fußball würde man sagen von Regionalliga bis Champions League ist alles dabei vertreten. Auch das wird sich mit Sicherheit zukünftig verändern.</p>



<p>Ein paar Gedanken zur Cannabisagentur und deren Ausschreibungen für den medizinischen Cannabisanbau. Nachdem die Ausschreibungen nun angeblich abgeschlossen sind, wird die Vergabe der Ausschreibungslose hoffentlich reibungsloser laufen. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte haben 79 Unternehmen ihre Angebote abgegeben. Bis Mitte diesen Jahres sollen die Zuschläge verteilt werden. <strong>Die ersten Ernten werden laut Süddeutsche Zeitung, nicht vor dem letzten Quartal 2020 erwartet!</strong> Es ist eigentlich nicht zu glauben, dass es in einem Land, welches einmal führend in der pharmazeutischen Forschung und Produktion war, nicht möglich ist, so etwas schneller, transparenter und weniger fehlerbehaftet umzusetzen. Es hätten schon längst Arbeitsplätze, Umsätze und somit Steuergelder generiert werden können. Wieder einmal wurden und werden Chancen ignoriert und verschenkt!</p>



<p>Was mir wirklich auffiel, in den letzten Monaten, ist die Solidarität und Hilfsbereitschaft innerhalb der Patientenschaft. Es gibt mittlerweile viele Internetforen, Selbsthilfegruppen und lose Verbünde von Patienten, in denen, sich rege ausgetauscht, aufgeklärt und unterstützt wird. Das ist großartig, wie sich mancher, der Aufklärung und Wissensvermittlung im Bereich Cannabis als Medizin, ehrenamtlich widmet! <strong>Auch diesen Menschen gilt hier ein großes Dankeschön!!!</strong></p>



<p><strong>Abschließend möchte ich trotz vieler Kritik, deutlich anmerken, dass das Cannabisgesetz für viele Patienten ein absoluter Segen ist!</strong> Allerdings werden noch viele klinische Studien und Erfahrungen benötigt, um Cannabismedikamente vollends zu etablieren und um die Vorbehalte vieler, beiseite zu räumen. Mit Sicherheit werden auch einige Annahmen zur Heilsamkeit von Cannabis, als Mythos entlarvt. Es bleibt spannend, das ist sicher!</p>



<p>Wahrscheinlich haben die Wenigsten wirklich erwartet, dass alles bei der Umsetzung sofort reibungslos, so wie geschmiert, läuft. Die Idee ist famos, die richtige Umsetzung und Etablierung benötigen, leider, wie so viele Dinge, Zeit! Auch wir Patienten dürfen nicht zu ungeduldig und mit überhöhtem Anspruchsdenken, ein perfekt funktionierendes System erwarten. <strong>Auch wir sind gefordert! Ein gutes Gesundheitssystem braucht starke, mündige und kompetente Teilnehmer, welche Ihre Bedürfnisse kennen und artikulieren können. Das gilt auch für uns Patienten!</strong></p>



<p>Christian Hirschfeld, <a href="http://www.diehanfapotheke.de">http://www.diehanfapotheke.de</a></p>
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		<title>Reisen mit Cannabis?</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/reisen-mit-cannabis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[diehanfapothekeMrc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 15:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich Urlaub! Doch ist Reisen mit Cannabis problemlos möglich? → Lesen Sie, was zu beachten ist, wenn Sie Cannabismedikamente transportieren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Urlaubszeit fragen sich insbesondere Cannabispatienten, ob <strong>reisen mit Cannabis</strong> möglich ist. Hier eine Antwort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reisen mit Cannabis: funktioniert dies?</h2>



<p>Natürlich kann man auch als Cannabispatient, von Zoll und Polizei unbehelligt, auf Reisen gehen, ohne auf seine Medikamente verzichten zu müssen. Es müssen allerdings einige Dinge im Vorfeld beachtet und vorbereitet werden.</p>



<p>Zudem gilt dieses momentan pauschal nur für die Mitgliedsländer des Schengener Abkommens (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn). Man kann sich bei der Bundesopiumstelle, das erforderliche Formular herunterladen.</p>



<p>Dieses füllt man mit dem Arzt aus und lässt es vom örtlichen Gesundheitsamt beurkunden. Diese beurkundete Erlaubnis gilt immer für 30 Tage, und enthält unter anderem die für die Therapie erforderliche Menge und Bezeichnung des verordneten Cannabis.</p>



<p><strong>Laut Gesundheitsamt lassen sich Berufspendler, welche im Ausland (z. Bsp.: Schweiz, Österreich) arbeiten, zwecks Einfachheit, gleich Formulare für 12 × 30 Tage ausstellen. So sparen Sie Zeit und können jederzeit, sicher mit den Medikamenten die Grenzen passieren.</strong></p>



<p>Für andere Länder gelten andere Bestimmungen und Gesetze. Diese können Sie ebenfalls bei der Bundesopiumstelle oder in den jeweiligen Landesvertretungen in Deutschland erfahren. <strong>Im Zweifelsfall ist es angeraten, auf die Mitnahme von <a href="https://diehanfapotheke.de/medizinische-cannabissorten/">medizinischem Cannabis</a> zu verzichten oder ein anderes Reiseziel auszusuchen</strong>.</p>



<p>Das detaillierte Vorgehen, Länderinformationen und die benötigten Formulare findet man auf der <a href="https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Betaeubungsmittel/Reisen/_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage des Bundesinstitut für Arzneimittelsicherheit und Medizinprodukte</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wohin mit den Cannabisblüten, Koffer oder Handgepäck?</h3>



<p>Die Cannabisblüten und alle für den Konsum benötigten Hilfsmittel, gehören ins Handgepäck. Tun Sie sich und den Zollbeamten den Gefallen, dass Sie alle notwendigen Papiere, also die Blüten, den Vaporizer und Ähnliches in einer kleinen separaten Tasche (z. B. extra Kulturbeutel) im Handgepäck, griffbereit, bei sich haben. Dieses erleichtert und beschleunigt das Prozedere am Flughafen. Sie müssen bei Auslandsfahrten die Blüten nicht explizit am Zoll anmelden.</p>



<figure class="wp-block-image" id="attachment_248"><img decoding="async" src="https://diehanfapotheke.files.wordpress.com/2018/12/img_3353-1.jpg?w=1086" alt="&quot;Handgepäck&quot;-reisen-mit-cannabis" class="wp-image-248"/><figcaption class="wp-element-caption">„Handgepäck“</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Medizinische Cannabissorten &#8211; ein Überblick</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/medizinische-cannabissorten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[diehanfapothekeMrc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 10:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Überblick über medizinische Cannabissorten in einer Tabelle dargestellt → Infos zur Herstellung und Anbau → Jetzt anschauen!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Medizinische Cannabissorten</strong>, die momentan in Deutschland angebotenen werden, finden Sie in der folgenden Grafik.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://diehanfapotheke.files.wordpress.com/2019/06/00011.jpg?w=706&amp;h=999" alt="medizinische-cannabissorten" class="wp-image-910" style="width:617px"/><figcaption class="wp-element-caption">In der Übersicht: Medizinische Cannabissorten </figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Medizinische Cannabissorten: Herstellung und Erwerb</h2>



<p>Ein paar Hinweise: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Sorten stammen alle, entweder aus Holland oder Kanada. </li>



<li>In Deutschland soll voraussichtlich, ab 2020, medizinisches Cannabis angebaut werden. Der Anbau ist von der Cannabisagentur geregelt.</li>



<li>Aufgrund der vom Gesetzgeber unterschätzten Bedarfsmenge und des wachsenden Eigenbedarfs in den Herstellerländern, herrschen bei vielen Sorten immer wieder Lieferschwierigkeiten. Manche Sorten sind gar nicht oder in nur sehr geringen Mengen verfügbar.</li>



<li>Die Hersteller, bzw. die Importeure sind nur verpflichtet, <a href="https://diehanfapotheke.de/was-is-thc-2/">THC</a>&#8211; und CBD-Gehalt zu garantieren.</li>



<li>Es kann durchaus zu einem Wechsel von Sativa zu Indica Pflanzen innerhalb einer Sorte kommen, solange der Gehalt den Angaben entspricht.</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://docs.google.com/spreadsheets/d/1hKJES860DfDsw53d67hfuW8pyaoaZ3bpK3pWqESibSQ/edit#gid=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a></strong> können Sie sich über die Verfügbarkeit in der hanfapotheke.de informieren</p>
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		<item>
		<title>Wie nimmt man Cannabis zu sich?</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/wie-nimmt-man-cannabis-zu-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[diehanfapothekeMrc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 09:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise, man am besten Cannabis zu sich nimmt. Wir haben Ihnen hier die verschiedenen Möglichkeiten, mit Vor- und Nachteilen aufgeführt. Wie Cannabis zu sich nehmen? Rauchen Vorteile: Nachteile: Vaporisieren/ Verdampfen Die häufigste Einnahme von Cannabis ist die Inhalation. Hierbei werden die Inhaltsstoffe der Cannabisblüten über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer wieder stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise, man am besten Cannabis zu sich nimmt. Wir haben Ihnen hier die verschiedenen Möglichkeiten, mit Vor- und Nachteilen aufgeführt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Cannabis zu sich nehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Rauchen</h3>



<p><em><strong>Vorteile:</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>übliche Methode,</li>



<li>Wirkt sehr schnell – besonders für Schmerzpatienten vorteilhaft</li>



<li>Einfach zu dosieren</li>
</ul>



<p><em><strong>Nachteile:</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohes Krebsrisiko durch Verbrennung des Cannabis.</li>



<li>Rauchen ist extrem ungesund.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vaporisieren/ Verdampfen</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://diehanfapotheke.files.wordpress.com/2018/12/img_1190.jpg?w=279&amp;h=136" alt="wie-nimmt-man-cannabis-zu-sich" class="wp-image-330"/></figure>
</div>


<p>Die häufigste Einnahme von Cannabis ist die Inhalation. Hierbei werden die Inhaltsstoffe der Cannabisblüten über die Lunge aufgenommen. Um bei dieser Methode ein optimales Resultat zu erzielen, sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Wahl der Cannabisblüten/des Extraktes,</li>



<li>ein geeigneter Vaporizer</li>



<li>die richtige Verdampfungstemperatur</li>
</ul>



<p><em><strong>Vorteile des Verdampfens:</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufnahme großer Menge der Inhaltsstoffe</li>



<li>Schnelle Wirkung, innerhalb von Minuten,</li>



<li>einfache Dosierung</li>



<li>durch Herantasten kann man gut die richtige Dosierung finden</li>



<li>keine toxischen Stoffe, wie beim Rauchen.</li>



<li>Individuelle Temperatureinstellungen zum Freisetzen bestimmter Stoffe, wie Terpene und Cannabinoide</li>



<li>Einfacher Gebrauch und Krankenkassen zahlen 2 Modelle sowie Verbrauchsmaterialien.</li>
</ul>



<p><em><strong>Nachteile:</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einmalig hohe Anschaffungskosten, wenn keine Kostenübernahme durch GKV</li>



<li>Eigenartiger Geschmack</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Cannabis zu sich nehmen, indem Sie es essen -“ Edible“, als Plätzchen, Butter, Kuchen, usw.</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://diehanfapotheke.files.wordpress.com/2018/12/alex-6729-unsplash.jpg?w=293&amp;h=177" alt="alex-6729-unsplash" class="wp-image-327"/></figure>
</div>


<p><em><strong>Vorteile</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vielseitige Möglichkeiten</li>



<li>Längste Wirkung</li>



<li>unauffällig</li>



<li>keine Belastung der Lungen</li>
</ul>



<p><em><strong>Nachteile:</strong></em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufwendig, da Cannabis vor Aufnahme erst erhitzt werden muss (Decarboxylierung),</li>



<li>THCA wandelt sich ab 110 Grad in THC um.</li>



<li>Versetzt einsetzende Wirkung, manchmal sehr verzögert!</li>



<li>Schwieriger zu dosieren, Vorsicht Überdosierung!</li>



<li>Der Wirkung ist oft stärker und dauert länger an als bei den anderen Methoden.</li>



<li><a href="https://diehanfapotheke.de/was-is-thc-2/">THC</a> ist fettlöslich, somit muss man es beim Gebrauch mit Fett versetzen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung als Tee<br></h3>



<p>Cannabis ist auch als Tee zu konsumieren.<br>Hierbei sind jedoch verschiedene Dinge zu beachten, damit sich auch die Cannabinoide im guten Maße im Teewasser lösen.</p>



<p>Zuerst muss allerdings das Cannabis decarboxyliert werden. Das bedeutet, THCA und CBDA müssen durch Wärmeeinwirkung in THC und <a href="https://diehanfapotheke.de/was-ist-cbd/">CBD</a> umgewandelt werden.<br>Man hat 2 Methoden zur Auswahl:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Decarboxylierung vor der Teezubereitung:&nbsp;</strong>Hierfür erhitzen Menschen Cannabisblüten bei 140 Grad Celsius im Backofen für zehn Minuten. Danach können Sie einfach überbrüht werden.</li>



<li><strong>Decarboxylierung während der Teezubereitung:</strong>&nbsp;Hierbei kochen Menschen Cannabisblüten ausreichend lange im Teewasser.</li>
</ol>



<p>Für eine Tasse Tee kochen Sie die verordnete Menge Cannabisblüten im Teewasser eine Stunde, bei geschlossenem Deckel und auf kleinster Flamme.<br>Geben Sie zu Beginn des Kochvorgangs etwas Fett in das Wasser, z. B. Sahne. Die Cannabinoide werden vom Fett gebunden und können besser aufgenommen werden.<br>Der Cannabis-Tee kann auch gesüßt, warm oder kalt getrunken werden.&nbsp;Es ist auch möglich, den Tee für ein paar Tage im Voraus, zuzubereiten. Sie können den fertigen Cannabis-Tee, ohne Probleme zwei Tage lang im Kühlschrank aufbewahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a></a>Oral (hauptsächlich bei CBD- Öl)</h3>



<p>Meistens findet man CBD in Form von CBD-haltigen Ölen oder Pasten. Man nimmt diese Produkte über den Mund zu sich. Von vielen Seiten wird empfohlen CBD-Öl unter die Zunge zu geben und es dort für mindestens eine Minute zu behalten. Dadurch wird ein Großteil des CBDs über die Mundschleimhaut aufgenommen. Die Aufnahme über die Mundschleimhaut erfolgt schneller als über die Magenschleimhaut und die Wirkung des CBD setzt daher früher ein. Nach einer Minute sollte das Öl allerdings geschluckt werden, damit das restliche CBD über den Magen aufgenommen werden kann. Der Geschmack von CBD-Öl, beziehungsweise Paste, ist recht intensiv und gewöhnungsbedürftig. Aus diesem Grund, mögen viele Patienten, die Substanz lieber gleich runterschlucken. Das ist auch möglich. Das CBD wird so im Magen über die Magenschleimhaut aufgenommen. Die Wirkung setzt somit später ein. Bei leerem Magen setzt die Wirkung schneller ein, als bei der Einnahme nach den Mahlzeiten.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Was ist THC?</title>
		<link>https://diehanfapotheke.de/was-is-thc-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Hirschfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 14:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Cannabis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diehanfapotheke.enconstruction.de/?p=11173</guid>

					<description><![CDATA[<p>THC ist auch als Δ9Tetrahydrocannabinol bekannt und ist das meist untersuchte Cannabinoid. Dieser Stoff ist eine chemische Verbindung, welche in der Cannabispflanze vorkommt. Es zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden, also zu denen, die rausch-bewirkend sind. In Deutschland und auch in den meisten anderen Ländern fällt Tetrahydrocannabinol daher bis jetzt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist somit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>THC ist auch als Δ9Tetrahydrocannabinol bekannt und ist das meist untersuchte Cannabinoid.</p>



<p>Dieser Stoff ist eine chemische Verbindung, welche in der <a href="https://diehanfapotheke.de/was-ist-cannabis/">Cannabispflanze</a> vorkommt. Es zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden, also zu denen, die rausch-bewirkend sind. In Deutschland und auch in den meisten anderen Ländern fällt Tetrahydrocannabinol daher bis jetzt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist somit BTM-Rezeptpflichtig bzw. verboten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wirkung von THC</strong></h2>



<p>THC stimuliert Teile des Gehirns, was die Freisetzung von Dopamin verursacht. Dadurch werden Gefühle des Wohlbefindens und der Euphorie freigesetzt.</p>



<p>Beim Konsum gelangen die Inhaltsstoffe der Pflanze in den Blutkreislauf und werden im Körper verteilt. Dort interagieren sie mit speziellen Cannabinoid-Rezeptoren, CB1 und CB2. Diese Rezeptoren sind Teile des Endocannabinoidsystems und kommen im gesamten Körper vor. Sie regeln eine Vielzahl physiologischer Prozesse, wie Appetit, Gedächtnisleistung, Schmerzregulation und die Stimmung.</p>



<p>THC hat verschiedene Auswirkungen auf den Körper. Diese sind vor allem abhängig von der Dosis, der Person selbst und von der Verfassung der Person.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungsgebiete</h2>



<p>Die medizinische Kenntnisslage zu den verschiedenen möglichen Anwendungsgebieten wachsen stetig. Ursprünglich wurde THC eingesetzt, um Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust zu behandeln. Mittlerweile belegen immer mehr Daten ein weitaus größeres Wirkungsspektrum.</p>



<p>Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übelkeit und Erbrechen: insbesondere bei Chemo-, Strahlentherapie</li>



<li>Schmerzlinderung: analgetische Wirkung und dadurch Linderung von akuten und chronischen Schmerzen. Oftmals eingesetzt bei neuropathischen Schmerzen, Krebsschmerzen und Patienten mit multipler Sklerose.</li>



<li>Appetitlosigkeit und Abmagerung: THC kann den Appetit anregen, kann z.B. AIDS- oder Krebspatienten helfen.</li>



<li>Bewegungsstörungen und Spastik: Der Stoff hat eine muskelrelaxierende Wirkung und kann bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, Muskelkrämpfen oder Spastiken eine stark lindernde Wirkung haben.</li>



<li>Epilepsie</li>



<li>Autoimmunerkrankungen</li>



<li>Entzündungskrankheiten</li>



<li>verschiedene psychiatrische Symptome</li>



<li>Abhängigkeit und Entzugssymptome</li>



<li>Glaukom: THC kann den Augeninnendruck senken und wird dadurch zum Teil zur Behandlung von Glaukomen eingesetzt. Unbehandelt kann diese Krankheit zum Sehverlust führen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nebenwirkungen</h2>



<p>Trotz aller positiven, therapeutischen Wirkungen gilt es zu beachten, dass THC auch einige Nebenwirkungen haben kann. Dazu gehören z.B. Gedächtnis-, Konzentrationsprobleme, Koordinationsprobleme, Trägheit oder psychotische Störungen (bei Menschen mit einer Veranlagung dazu). Deshalb gilt trotz alle therapeutischen Aspekte, immer vorsichtig zu bleiben und alle Schritte mit einem Arzt des Vertrauens abzusprechen.</p>



<p>Nicht jeder Mensch reagiert gut auf THC, und THC wirkt nicht bei jeder Krankheit gleich. Deshalb ist unser Tipp: Start low, go slow &#8211; also besser mit niedriger Dosierung anfangen, und wenn man diese gut verträgt, die Dosis bis zu dem besten therapeutischen Effekt mit den geringsten Nebenwirkungen steigern.</p>



<p><a href="https://diehanfapotheke.de/produkte/"><strong>Hier</strong> </a>finden Sie einen Überblick, welche THC-haltigen Produkte wir in Apotheke führen. Diese Produkte sind alle BTM-rezeptpflichtig.</p>
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